Österreich: Fit für E-Business

9. Mai 2001, 13:22
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Platz 16 bei weltweitem Ranking - USA vorne - Dänemark ist Europa-Sieger

Wien - Die USA sind weltweit am besten im Bereich E-Business ausgerüstet, gefolgt von Australien und Großbritannien, dem Europa-Sieger. Österreich liegt im weltweiten Ranking von 60 Ländern, das von der Forschungsabteilung des Wochenmagazins "The Economist", der Economist Intelligence Unit (EIU), durchgeführt und am Mittwoch veröffentlicht wurde, - gleich auf mit Taiwan - auf Platz 16 und damit im ersten Drittel des Länderrankings zu finden.

Nordamerika und Nordeuropa sind insgesamt jene Regionen, die sehr fit im E-Commerce-Bereich sind. Auf den vierten Platz hat es Kanada geschafft, Singapur befindet sich an siebenter Stelle. Gut positioniert sind die nordischen Staaten: Norwegen liegt auf Platz 5, Schweden auf Platz 6, Finnland auf Platz 8 und Dänemark auf Platz 9. Dahinter - und damit vor Österreich - liegen die Niederlande, die Schweiz, Deutschland, Hongkong, Irland und Frankreich. Auf dem letzten, 60. Platz findet sich Pakistan.

E-Commerce-Fitness

Die dem Ranking zu Grunde liegende E-Commerce-Fitness leitet sich laut Studie davon ab, welche Möglichkeiten das wirtschaftliche Umfeld in einem Land für Internet-basierten Handel bietet. Dabei wurde bei der Bewertung die Telekom-Infrastruktur ebenso berücksichtigt wie beispielsweise die Sicherheit bei Kreditkarten-Transaktionen oder wie versiert die Bevölkerung im Umgang mit Computern ist.

Auf Platz 1 bis 13 finden sich die führenden "E-Business-Leaders", die zwar sehr E-Business-fit sind, aber noch regulatorischen Aufholbedarf haben. Auf Platz 14 bis 25 - darunter auch Österreich - sind die wetteifernden "E-Business-Contenders", die eine zufriedenstellende Infrastruktur und gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen aufweisen, wo aber noch Elemente für die Gleichstellung mit den E-Business-Leaders fehlen.

Die folgenden E-Business-Followers, die den größten Teil im Länderranking darstellen, finden sich von Platz 26 bis 47. Diese Staaten haben erst begonnen, wirtschaftliche Rahmenbedingungen für E-Commerce aufzubauen und noch großen Nachholbedarf. Die nachhinkenden "E-Business-Laggards" - Platz 48 bis 69 - riskieren, auf Grund fehlender Infrastruktur im E-Commerce-Bereich auf der Strecke zu bleiben. (APA)

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