16-Jähriger in Baden als "Bombendroher" entlarvt

9. Mai 2001, 13:04
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Jugendlicher wollte Mitschülerin imponieren

Baden - Der Polytechnische Lehrgang in der Helenenstraße in Baden war am Dienstag mittlerweile zum dritten Mal Opfer einer Bombendrohung. Der mutmaßliche Täter, bei dem es sich um einen 16-jährigen Schüler des "Polys" handelt, konnte noch am selben Tag ausgeforscht werden.

Der Jugendliche zeigte sich laut Stadtpolizei geständig, am 2. und 19. April sowie gestern, Dienstag, Bombendrohungen gegen die Schule ausgesprochen zu haben. Als Motiv gab er an, von einer Mitschülerin, in die er verliebt war, abgewiesen worden zu sein. Er wollte dem Mädchen mit seinen Handlungen imponieren.

Anzeige wird erstattet

"In einer Stunde werfen wir eine Bombe auf die Schule", gab der Jugendliche per Telefon gestern, Dienstag, gegen 7.00 Uhr der Direktion bekannt. Die Schüler wurden erst in das Gebäude gelassen, als die Durchsuchungen der Beamten, die negativ verliefen, abgeschlossen waren.

Im Zuge der Befragungen konnten insgesamt 36 Suchtgiftkonsumenten, bei denen es sich um Jugendliche handelt, ausgeforscht werden. Weitere Täterausforschungen sind zu erwarten. Nach Abschluss der Erhebungen wird Anzeige an die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt erstattet. (APA)

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