Tanker-Unglück im Schwarzen Meer

9. Mai 2001, 15:20
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Vermutlich 10.000 Tonnen Erdölrückstände ins Meer geflossen

Bukarest - Das Tanker-Unglück im Schwarzen Meer hatte nach Angaben der rumänischen Behörden keine Folgen für die Umwelt. Dies berichtete die Nachrichtenagentur Rompres am Dienstag unter Berufung auf die Verwaltung des rumänischen Hafens Constanta. Zuvor hatte es geheißen, nach der Explosion und dem anschließenden Brand auf dem bulgarischen Tanker seien 10.000 Tonnen Erdölrückstände ins Meer geflossen.

8.000 Tonnen davon seien kurz vor dem Unglück auf ein rumänisches Schiff umgeladen worden, während der Tanker vier Seemeilen vor dem Hafen auf die Einfahrgenehmigung wartete, teilte die Hafenverwaltung mit. Die restlichen 2.000 Tonnen seien verbrannt. Dennoch hätten Experten mit Untersuchungen des Wassers begonnen.

Das Feuer auf dem Schiff konnte in der Nacht zum Dienstag gelöscht werden. Ein Seemann kam bei dem Unglück ums Leben, ein weiterer wurde vermisst. Möglicherweise führten Schweißarbeiten zu der Explosion. (APA/dpa)

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