Studie: Mütter in Schweden haben die beste Infrastruktur

9. Mai 2001, 10:31
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Schlußlicht ist Guinea Bissau

Washington - Müttern in Schweden geht es am besten. Das gehört zu den Ergebnissen einer Studie der internationalen Organisation "Save the Children", die anlässlich des bevorstehenden Muttertages am Dienstag in Washington veröffentlicht wurde.

Der Report basiert auf einer Auswertung von Daten und Informationen, die die einzelnen Länder an verschiedene internationale Einrichtungen wie die UN gemeldet haben. Erfasst wurden zum Beispiel Bildungsstand, Weiterbildungsmöglichkeiten, Gesundheitsfürsorge und Teilnahme der Mütter am politischen Leben.

Der Studie zufolge führt Schweden auf der Liste von 94 berücksichtigten Staaten, gefolgt von Norwegen, Dänemark, Finnland, den Niederlanden und der Schweiz. Schlusslichter sind - in der Reihenfolge 94 und zurück - Guinea Bissau, Burkina Faso, Äthiopien, Mali und Jemen. Wie groß die Diskrepanz zwischen Nummer 1 und Nummer 94 ist, zeigt sich dem Report zufolge besonders krass an folgendem Beispiel: In Schweden liegt die Sterblichkeitsrate von Frauen auf Grund von Schwangerschaft oder Geburt bei 1 zu 6.000, in Guinea Bissau ist das Verhältnis 1 zu 7. (APA)

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