NTT DoCoMo mit sattem Gewinn Handydienst

9. Mai 2001, 20:21
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I-Mode wird billiger

Tokio - Der führende japanische Handynetzbetreiber NTT DoCoMo hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2000/2001 höhere Gewinne erzielt, als von Analysten erwartet wurde. Zum Bilanzstichtag am 31. März konnte der Gruppenertrag um 45 Prozent auf netto 366 Milliarden Yen (413 Mrd. Euro/5680 Mrd. Schilling) gesteigert werden. Der Umsatz stieg um 26 Prozent auf 4700 Milliarden Yen. An die Aktionäre soll eine Dividende in der Höhe von 1000 Yen ausschüttet werden. Im Geschäftsjahr 2001/2002 erwartet der Konzern einen Gewinn in der Höhe von 390 Mrd. Yen bei einem Umsatz von 5300 Milliarden Yen.

Das starke Umsatzwachstum beim mobilen Internetdienst I-Mode habe den Gewinn höher steigen lassen als von Analysten erwartet. Den im Februar 1999 eingeführte I-Mode, mit dem Anwender das Internet, Musik, Spiele oder Nachrichten auf Kleincomputern oder Handys abrufen können, nutzen zurzeit 23,2 Millionen Kunden. Ab Mitte Juni wird die Monatspauschale für I-Mode um rund 15 Prozent auf umgerechnet 450 Schilling gesenkt.

Den Start des weltweit ersten kommerziellen UMTS-Netzes hat DoCoMo von Mai auf Oktober verschoben. Im laufenden Geschäftsjahr wird mit einem Umsatz von rund 20 Millionen Yen aus dem UMTS-Geschäft erwartet, sagte DoCoMo-Chef Keiji Tachikawa. Ab Frühjahr 2002 soll UMTS landesweit zur Verfügung stehen.(APA/jake/DER STANDARD, Printausgabe 10.5.2001)

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