18 Prozent betreiben Online-Banking

8. Mai 2001, 16:07
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Wien - Die Zahl der österreichweiten Internet-Zugänge ist im ersten Quartal 2001 auf 3,4 Millionen oder 50 Prozent der über 14-jährigen Österreicher gestiegen. Das sind um 300.000 oder 4 Prozentpunkte mehr, als der Austrian Internet Monitor (AIM) per Jahresende 2000 gemessen hatte. Die Zahl jener, die das Internet auch tatsächlich nutzen, ist im ersten Quartal 2001 gegenüber Ende 2000 ebenfalls um 300.000 von 2,7 auf 3,0 Mill. gestiegen, das sind 44 (Ende 2000: 40) Prozent der untersuchten Bevölkerungsgruppe. 33 (31) Prozent oder 2,25 (2,1) Millionen Österreicher über 14 Jahre werden zu den Intensiv-Nutzern gezählt.

18 Prozent der Internet-Nutzer verwenden das Netz auch für ihre Bankgeschäfte. Die Zahl der Österreicher über 14 Jahre, die Online-Banking betreiben, hat sich im Vorjahr auf 540.000 (nach 110.000) beinahe verfünffacht und ist im ersten Quartal gleich geblieben. Vergleichsweise gering der Anteil des Online-Shoppings, der bei rund sechs Prozent liegt. Die Mehrzahl der Internet-Nutzer (57 Prozent) nutzt das Internet zur Informationssuche, 49 Prozent nutzen es für private E-Mails oder zum Surfen (41 Prozent) und für berufliche E-Mails (37 Prozent). 31 Prozent verwenden es zum Versenden von SMS, 20 Prozent zum Downloaden von Musik oder Software (19 Prozent).

Die Daten des AIM werden vierteljährlich von den beiden Marktforschungsinstituten Fessel-GfK und Integral erhoben. Pro Quartal werden 4.500 (jährlich 18.000) repräsentative Telefoninterviews bei Österreichern über 14 Jahren durchgeführt. (APA)

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