Walter Nettig rührt auch in Zukunft die Werbetrommel für Wien

8. Mai 2001, 15:50
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Wiener Wirtschaftskammer- Präsident sieht sich in bisherigen Bemühungen bestätigt

Wien - Der Präsident der Wiener Wirtschaftskammer (WKW), Walter Nettig, hat heute, Dienstag, erneut sein Amt als Sonderbeauftragter der Stadt Wien für Außenwirtschaftsfragen angetreten. Nettig hat diese Position schon in der vergangenen Amtsperiode des Wiener Gemeinderats inne gehabt. Nach den Wahlen am 25. März wurde er von Bürgermeister Michael Häupl (S) erneut dafür vorgeschlagen, nach WKW-Angaben erhielt er dafür die Zustimmung aller im Landtag vertretenen Parteien.

"Ich freue mich darauf, diese wichtige Aufgabe im Dienste der Wiener Wirtschaft und des gesamten Wirtschaftsstandortes weiterführen zu können", erklärte Nettig in einer Aussendung. Für ihn sei dies der beste Beweis dafür, dass es sich dabei um eine überparteiliche Expertentätigkeit im Gesamtinteresse Wiens handle.

"Meine neuerliche Ernennung ist sicherlich eine gewisse Bestätigung, dass meine bisherigen Bemühungen, verstärkt internationale Ansiedler nach Wien zu holen, erfolgreich waren. Vergangenes Jahr haben sich mehr internationale Unternehmen für den Standort Wien entschieden als für das gesamte restliche Bundesgebiet. Bereits die Hälfte aller Direktinvestitionen in Österreich entfällt auf die Bundeshauptstadt", so der WKW-Präsident. Er verstehe seine Wiederbestellung als klaren Auftrag, den erfolgreichen Weg weiterzugehen und seine Bemühungen noch weiter zu verstärken.

Bereits Ende dieser Woche führt Nettig eine Wiener Wirtschaftsdelegation nach Seoul (Südkorea) und Tokio (Japan). Neben touristischen Themen sollen dabei insbesondere Schwerpunktseminare und Veranstaltungen auf dem Sektor Biotechnologie auf dem Programm stehen. Auch "Wien Products", eine von der Wirtschaftskammer Wien ins Leben gerufene Marketinginitiative Wiener Spitzenunternehmen, werde dem japanischen Fachpublikum präsentiert. "Die Anmeldungen für alle Veranstaltungen laufen ausgezeichnet, das Interesse an Wien wächst nach wie vor", so Nettig. (APA)

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