Bank Austria mit über 250.000 Kunden

8. Mai 2001, 16:21
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Online-Brokerage rechnet sich bereits

Wien - Die Zahl der Firmen- und Privatkunden der zur bayerischen HypoVereinsbank zählenden Bank Austria-Gruppe, die die Möglichkeit nutzen, ihre Bankgeschäfte über das Internet abzuwickeln, ist mit Ende des ersten Quartals 2001 auf mehr als 250.000 gestiegen. Zum Jahresende 2000 waren es 205.000. Die Zahl der Online-Konten erhöhte sich von 510.000 auf über 600.000. "In Zukunft wird es zu einer Drittelung der Vertriebsaktivitäten kommen. Je ein Drittel wird stationär, eines mobil und eines elektronisch abgewickelt werden", sagte Bank Austria-Vorstandsdirektor Wolfgang Haller am Dienstag in Wien bei einer Pressekonferenz.

Durch das Electronic Banking über Internet werden die Geschäftsstellen entlastet und es werde Platz für Beratung gemacht. "Gerade im ersten Quartal 2001 ist es auf Grund der hohen Volatilitäten auf den Aktienmärkten zu einer Renaissance der stationären Vertriebsstätten gekommen", sagte Haller.

Schwarze Zahlen im Online-Brokerage

Während sich das Online-Brokerage in der gesamten Bank Austria-Gruppe mit hohen zweistelligen Millionen-Schilling Erträgen in der Zwischenzeit bereits rechne, hänge dies bei der direktanlage.at-Discount-Schiene stark davon ab, ob es einen Börseboom gebe oder nicht. Im ersten Quartal 2001 werde es in diesem Bereich "gerade noch eine schwarze Null geben".

Bis zum Jahresende 2001 will Haller die Zahl der Konten beim Bank Austria-Online Trader von 1.000 per Jahresende 2000 auf 2.000 erhöhen. Der CA-Discount-Broker Service verwalte 8.000 Konten, zum Jahresende sollen es 10.000 sein. Die ehemalige SKWB-Tochter und jetzige 100 Prozenttochter der Direktanlage Bank, der Internet Discountbroker direktanlage.at, halte bei 17.500 Konten, sagte Haller.

Für den gesamten Internet-Auftritt einschließlich der neu gestalteten Webseite, stünden in der gesamten Bank Austria-Gruppe 100 "Mitarbeiter-Kapazitäten" zur Verfügung, sagte Haller. (APA)

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