Aventis-Gruppe steigert Umsatz in Österreich

8. Mai 2001, 14:48
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Standort Floridsdorf durch Investitionen "strategisch aufgewertet"

Wien - Die Österreich-Töchter des international tätigen Pharmakonzerns Aventis, Strassburg, haben im Geschäftsjahr 2000 ihren gemeinsamen Umsatz um 9,4 Prozent auf 2,419 Mrd. S (175,8 Mill. Euro) gesteigert. Das Ende 1999 aus dem Zusammenschluss der Hoechst AG und der Rhone-Poulenc SA entstandene Unternehmen ist mit fast allen Bereichen auch in Österreich vertreten und beschäftigt hier 360 Mitarbeiter. Aventis Behring betreibt in Wien eine Anlage zur Plasmafraktionierung, die übrigen Unternehmen, darunter die Aventis Pharma, sind Vertriebsniederlassungen.

Aventis Pharma hat im Geschäftsjahr 2000 den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 17 Prozent auf 1.207,7 Mill. S (87,8 Mill. Euro) gesteigert. Ein Viertel davon - 301,9 (1999: 278,7) Mill. S - entfiel auf Exporte in die Nachbarländer Mittel- und Osteuropas, sagte Geschäftsführer Hubert Dreßler am Dienstag in Wien. Das Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit (EGT) lag bei 56,2 Mill. S. Ein direkter Vergleich der beiden Geschäftsjahre sei nicht möglich, da im Zuge des Zusammenschlusses von Hoechst Marion Roussel und Rhone-Poulenc Rorer der Vertrieb mancher Präparate erst ab April 2000 über die Aventis Pharma GmbH in Wien erfolgte.

Standort Floridsdorf aufgewertet

Der Standort Wien-Floridsdorf mit 121 Mitarbeitern habe 2000 durch eine Investition von 122 Mill. S "an strategischer Bedeutung gewonnen", so Geschäftsführer Norbert Piana. Aventis Behring unterhält weltweit nur noch drei weitere Plamsa-Fraktionierungsanlagen. (APA)

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