Belgrad bietet Skopje Kooperation bei Rebellenbekämpfung an

7. Mai 2001, 16:34
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"Gemeinsame Strategie gegen Terrorismus" vor Ausarbeitung

Belgrad - Die jugoslawische Regierung hat Mazedonien Zusammenarbeit im Kampf gegen die albanischen Rebellen angeboten. Innenminister Zoran Zivkovic schlug am Montag neuerlich vor, Informationen über die Extremisten auszutauschen. "Wir sollten gemeinsame Sache machen, eine gemeinsame Strategie im Kampf gegen den Terrorismus entwickeln", sagte Zivkovic dem britischen Sender BBC.

Albanische Rebellen haben am Montag Mörserangriffe auf Stellungen der jugoslawischen Sicherheitskräfte in Südserbien an der Kosovo-Administrativgrenze fortgesetzt. Die Sicherheitskräfte hätten zurückgeschossen. Opfer habe es nicht gegeben, teilte das halboffizielle Pressezentrum in Bujanovac mit.

Der serbische Regierungschef Zoran Djindjic kündigte gegenüber der Belgrader Zeitung "Danas" einen baldigen Besuch in Skopje an, um über Frieden und Stabilität in der Region zu reden. Er wolle auch den albanischen Premier Ilir Meta nach Belgrad einladen. Die Regierungen in Belgrad, Skopje und Tirana könnten eine gemeinsame Plattform über die Unveränderbarkeit der bestehenden Grenzen beschließen. (APA/Reuters)

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