»Ich bin kein Schriftsteller. Ich bin nur ein Humorist.«

7. Mai 2001, 11:50
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Ephraim Kishon in der Stadt des Lügenbarons Münchhausen geehrt

Holzminden - Der israelische Humorist und Schriftsteller Ephraim Kishon ist am Samstag von der niedersächsischen Stadt Bodenwerder mit dem Münchhausen-Preis ausgezeichnet worden. Vor rund 1.200 Gästen erhielt der 77-Jährige den Preis. Die Geburtsstadt des Lügenbarons Hieronymus von Münchhausen verlieh die Auszeichnung zum fünften Mal. Sie geht laut Jury an Persönlichkeiten mit besonderer Begabung in Darstellungs- und Redekunst, Fantasie und Satire.

Ephraim Kishon, zwei Mal für den Oscar nominiert, mehrfacher Gewinner des Golden Globe und Kandidat für den Literatur-Nobelpreis, bedankte sich mit schelmischem Augenzwinkern für die Ehrung: "Seit meiner Kindheit ist es mein großer Wunsch, Bodenwerder zu besuchen." Es sei ein ausgezeichnetes Gefühl, diese Stadt kennen gelernt zu haben, in der Münchhausen gelebt hat. Die Weltauflage seiner Werke beträgt 41 Millionen. Weltweit sind etwa 700 Bücher in 36 Sprachen erschienen. (APA)

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