Regionalwahlen im spanischen Baskenland

7. Mai 2001, 09:55
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ETA-Terror forderte bisher bereits an die 800 Tote

Vitoria/Wien - Das Baskenland (Pais Vasco/Euskadi) ist eine von 17 autonomen Regionen Spaniens. Mit einer selbstständigen Steuer-, Schul- und Gesundheitspolitik und einer eigenen Polizei verfügt es sogar über das höchste Maß an Autonomie. Dennoch setzt die Separatistenorganisation ETA ihren Kampf für die Unabhängigkeit fort.

Insgesamt forderte der Terror bereits an die 800 Tote. Der spanische Teil des Baskenlandes besteht aus den Provinzen Vizcaya, Alava und Guipozcoa. Hauptstadt ist Vitoria (Alava). Bei den Regionalwahlen am 13. Mai könnte die Dominanz der baskisch-nationalistischen Parteien zu Ende gehen.

~ Fläche: 7.234 Quadratkilometer (Spanien: 504.782 km2) Einwohner: 2,098.555 (Spanien: 38,872.000)

Parteien und Spitzenkandidaten:

Bündnis Partido Nacionalista Vasco (PNV)/Eusko Alkartasuna (EA) - Juan Jose Ibarretxe
Bündnis Partido Popular (PP)/Union Alavesa (UA) - Jaime Mayor Orjea
Partido Socialista (PSE-EE/PSOE) Nicolas Redondo
Euskal Herritarok (EH) Arnaldo Otegui
Izquierda Unida (IU) Javier Madrazo

Ergebnisse der Regionalwahlen 1998:

PNV 21 Sitze (28,0 Prozent)
PP 16 Sitze (20,1 Prozent)
EH 14 Sitze (17,9 Prozent)
PSE-EEHH 14 Sitze (17,6 Prozent)
EA 6 Sitze ( 8,7 Prozent)
Izquierda Unida 2 Sitze ( 5,7 Prozent)
Union Alavesa 2 Sitze ( 1,3 Prozent)

Zahl der Wahlberechtigten: Rund 1,8 Millionen

(APA)

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