Neue Millionen aus neuer GSM-Auktion

6. Mai 2001, 20:19
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Regionalfrequenzen kommen unter Hammer

Heute, Montag, fällt der Startschuss für eine weitere Auktion von Mobilfunkfrequenzen. Unter den Hammer kommen jene GSM-1800-Regionalfrequenzen, die bereits unter dem früheren Verkehrsminister Caspar Einem ungenützt in den Schubladen der obersten Fernmeldebehörde herumlagen.

Der Andrang für die insgesamt acht Frequenzpakete hält sich in Grenzen. Entgegen den Erwartungen der Regulierungsbehörde werden nur die bestehenden Betreiber Mobilkom, Max.mobil und Connect Austria (One) um Lizenzen zum Funken steigern. Die beiden neuen Funkfirmen Mannesmann 3G (Tele.ring) und Hutchison, die an den neuen UMTS-Netzen basteln, haben sich nicht beworben.

Bescheiden?

Auch der Erlös dürfte ein - verglichen mit früheren Auktionen - bescheidener bleiben. Bei einem Mindestgebot von 100 Millionen Schilling (7,27 Mio. EURO) pro zwei Megahertz ergibt sich rein rechnerisch ein maximaler Mindesterlös von einer Milliarde S.

Früheren Angaben zufolge werden Max.mobil und Mobilkom keinesfalls ohne Funkfrequenzen aus der Versteigerung gehen. Denn die beiden größten GSM-Unternehmen Österreichs sind mit je acht Paketen bereits an ihren Kapazitätsgrenzen angelangt. Connect ist mit mehr als 22 MHz geradezu fürstlich ausgestattet mit Frequenzen, steigert aber dennoch mit.

Die Auktion startet um 9 Uhr in der Rundfunk- und Telekom Regulierungsbe- hörde RTR (vormals Tele- kom Control) und dürfte am Montag abgeschlossen sein. (ung - Der Standard Printausgabe)

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