Nullnummer in der Südstadt

5. Mai 2001, 18:33
posten

Admira Wacker und Salzburg teilen sich wertvolle Punkte

Admira Wacker Mödling und SV Salzburg haben sich am Samstag in einem überaus matten Match torlos getrennt. Trotzdem durften sich die Niederösterreicher als Sieger fühlen, haben sie doch im Abstiegskampf ihren Vorsprung auf Schlusslicht LASK, das beim GAK 0:1 unterlag, drei Runden vor Meisterschaftsende um einen weiteren Zähler auf vier Punkte ausgebaut.

Die beste Chance für die Hausherren vor der Pause hatte Stöger in der 21. Minute, doch scheiterte der ehemalige Teamspieler nach einem schweren Fehler von Früstük an Torhüter Safar. Auf der Gegenseite hatte Maynor Suazo die größte Möglichkeit, doch fiel sein Schuss nach Pass von Carcamo, der gleich drei Admiraner hatte aussteigen lassen, zu leicht aus.

Safar rettet Remis

Nach der Pause änderte sich am schlechten Niveau der Partie nichts, und auch die bessere Chance hatte wieder die Heimmannschaft. Hickersberger überlistete mit einem genialen Pass auf Bozgo die Abseitsfalle der Salzburger, doch Safar war erneut der Sieger im Duell eins gegen eins (63.). In der Schlussphase mussten die Admiraner dann nach der Verletzung des eingewechselten Lex (82.) mit zehn Mann auskommen, die Gäste waren aber nicht in der Lage, daraus Kapital zu schlagen. Damit müssen die Salzburger am Dienstag in Bregenz unbedingt gewinnen, um ihre Chance auf den vierten Platz, der im Falle eines Cupsiegs von Rapid für die UEFA-Cup-Teilnahme reichen könnte, zu wahren.

VfB Admira/Wacker Mödling - SV Salzburg 0:0
Südstadt, 2.000 Zuschauer, Schiedsrichter Schüttengruber

Admira: Heu - Rachimow - Hochmaier, Hickersberger - Ziervogel (46. Lex), Suchard, Stöger, Micheu, Linimair - Markovic (75. Promberger), Datoru (59. Bozgo)

Salzburg: Safar - Chr. Jank, Szewczyk, Früstük, J.C. Suazo (66. Fading) - Kitzbichler, Aufhauser (85. Hobel), M. Suazo, Pamminger - Carcamo, Sigthorsson

Gelbe Karten: Micheu, Suchard bzw. J.C. Suazo, M. Suazo, Jank

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Mit vereinten Kräften konnte Kitzbichler (Mitte) von Herbert Linimair (li.) und Harald Suchard vom Ball getrennt werden.

Share if you care.