In Südtirol wird eine Extrawurst gebraten

6. Mai 2001, 16:28
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Bauern dürfen auch im heurigen Sommer ihre Tiere auf die Almen in den EU-Nachbarländern treiben

Bozen - Südtirols Bauern dürfen auch im heurigen Sommer ihre Tiere auf die Almen in den EU-Nachbarländern treiben. Auf Grund der Maul- und Klauenseuche (MKS) und den daraus folgenden restriktiven Ein- und Ausfuhrbestimmungen des Viehs sei die Alpung gefährdet gewesen, teilte die Südtiroler Landesregierung mit.

Die entsprechende Mitteilung des Sanitätsministeriums sei am Freitag im Landwirtschaftsassesorat eingelangt, hieß es in einer Aussendung. Das Ministerium in Rom habe für die Alpung einer Ausnahmeregeregelung zugestimmt und erlaubt, dass die Tiere die Grenzen zu den EU-Nachbarstaaten überschreiten dürfen.

Anders sehe die Situation der Bauern im Vintschgau aus, die ihre Almen auf Schweizer Seite hätten. Hier habe man noch keine Genehmigung zur Alpung erwirken können. Die Verhandlungen mit den zuständigen Stellen hätten sich als sehr schwierig erwiesen, da die Schweiz über "rigorose Regelungen in Sachen MKS" verfüge, betonte der Südtiroler Landwirtschafts-Landesrat Hans Berger. (APA)

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