Schusswechsel zwischen KFOR-Soldaten und Albanern

5. Mai 2001, 14:59
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Unbekannte feuerten in Pufferzone auf russische und amerikanische Soldaten

Pristina - Soldaten der Kosovo-Schutztruppe KFOR haben sich in der Pufferzone zu Südserbien einen Schusswechsel mit albanischen Rebellen geliefert. Unbekannte hätten am Freitag in der Nähe des Dorfes Gornje Karacevo auf russische und amerikanische KFOR-Soldaten geschossen, die das Feuer erwidert hätten, sagte am Samstag ein KFOR-Sprecher. Ein Kommandeur der albanischen "Befreiungsarmee von Presevo, Medvedja und Bujanovac" (UCPMB) dagegen gab an, seine Männer seien von den KFOR-Soldaten angegriffen worden. Zwei von ihnen seien verletzt worden.

Die Sicherheitszone zwischen dem Kosovo und Südserbien war nach der NATO-Bombardierung im Juni 1999 eingerichtet worden, um Zusammenstöße der KFOR mit den Truppen des damaligen jugoslawischen Präsidenten Slobodan Milosevic zu verhindern. Albanische Rebellen haben die entmilitarisierte Zone in den vergangenen Monaten teilweise eingenommen und besetzt. Sie wollen, dass das hauptsächlich von Albanern bewohnte Gebiet dem Kosovo zugeschlagen wird. (APA)

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