"Verhüten und Verfärben"

5. Mai 2001, 22:41
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Jugendliche handeln selbst

Antonia geht noch zur Schule. Antonia will Sängerin werden. Antonia ist schwanger. Tausend Gedanken und Gefühle toben in ihr herum. Sie spielt alle (Un)möglichkeiten ihrer neuen Situation durch und kommt zu überraschenden Ergebnissen ...

Theater FOXFIRE erzählt im Stück "Verhüten und Verfärben" von „Bangerschaft“ und „Schwangerkraft“, vom Fliegen und Abstürzen, von Tabus und deren Brüchen, Bildern von Sex, konkreten Adressen und dem grossen Vergessen, vom Verwünschen und innersten Wünschen, Missverständnissen und dem Lachen der Erleichterung.

Ein Theaterabend für jugendliche Mädchen und Jungen und erwachsene Frauen und Männer zum Thema Teenagerinnen-Schwangerschaft. Vielschichtig, überraschend, witzig und ziemlich verfärbt.

Handelnde

Bei Jugendlichen gibt es zum Thema Verhütung und Schwangerschaft häufig eine wilde Mischung aus Halbinformationen. Gerade in dem Bereich begegnen Jugendliche oft bestenfalls Kürzestinformationen oder Warnungen. Theater FOXFIRE möchte mit „Verhüten und Verfärben“ solchen schulischen und elternhäuslichen Alltagspraxen etwas entgegensetzen: Die jugendlichen Mädchen und Buben werden selber als Handelnde gezeigt, als Aktive in verschiedenen Richtungen. Sie stehen in Auseinandersetzung mit schwierigen Entscheidungen und Verhältnissen, manchmal heftig, manchmal aber auch leicht und übermütig im besten Sinne.

Das Stück über Teenagerinnen-Schwangerschaft wurde von Lilly Axster für das Theater FOXFIRE geschrieben. Corinne Eckenstein führt Regie. (red)

"Verhüten und Verfärben" noch von 09. bis 12. Mai im dietheater Konzerthaus, 1030 Wien, Lothringerstraße 20, jeweils 20 Uhr
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