Italien öffnet Grenzen für österreichische Lebendrinder

5. Mai 2001, 10:33
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Rom lockert Transportbeschränkungen

Wien - Italien öffnet wieder seine Grenzen für Lebendrinder aus Österreich. Das teilte das Landwirtschaftsministerium in Wien unter Berufung auf eine Mitteilung des italienischen Gesundheitsministeriums am Samstag in einer Aussendung mit. Die Importe waren von Italien nach dem Ausbruch der Maul- und Klauenseuche (MKS) in einzelnen EU-Staaten für alle Länder der EU gesperrt worden.

Die Transportbeschränkungen werden nun von italienischer Seite gelockert. Damit sind laut Landwirtschaftsministerium die für die österreichische Landwirtschaft wichtigen Lebendtiertransporte nach Italien wieder möglich.

Speziell im Westen Österreichs sei durch das italienische Importverbot ein Rückstau am Kälbermarkt entstanden, hieß es in der Aussendung. Die nun wieder geöffneten Grenzen müssten zu einer weiteren Normalisierung auf den noch angespannten Rindfleischmärkten führen. Generell, so das Ministerium, scheinen die EU-weit verhängten rigiden Beschränkungen im Zusammenhang mit der MKS-Bekämpfung gegriffen zu haben. Italien habe offenbar auf dieser Grundlage sein bisher bestehendes generelles Importverbot für MKS-sensible Tiere auf England, Holland, Irland und einige Regionen Frankreichs beschränkt. Die Regelung gelte vorerst bis 8. Juni. (APA)

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