Westautobahn: Entwarnung nach Strahlen-Alarm

5. Mai 2001, 10:43
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Lkw mit brisanter Ladung verunfallt - Sperre aufgehoben

Strahlendes Krankenhausmaterial stellte nach Angabe von Feuerwehr "keine Gefahr" dar

St. Pölten - Nach einem Lkw-Unfall auf der Westautobahn hat es am Samstag in den frühen Morgenstunden Strahlenalarm gegeben. Wie der ÖAMTC mitteilte, war ein Klein-Lkw - offenbar durch überhöhte Geschwindigkeit - auf der Autobahn-Abfahrt St. Pölten Süd in Richtung Salzburg umgestürzt und auf dem Dach liegen geblieben. Der Lkw hatte Materialien für das Krankenhaus St. Pölten geladen, darunter einen Strahlengenerator, vermutlich ein Röntgengerät. Die von der Feuerwehr St. Pölten bei einem Spezialeinsatz gemessene Strahlung habe laut dem Einsatzleiter aber keine Gefahr dargestellt. Der Lenker des Lkw ist nach ersten Angaben unverletzt geblieben.

Wie die Feuerwehr mitteilte, wurde die Autobahn-Abfahrt für die Dauer der Bergung des deutschen Klein-Lkw gesperrt, sie ist allerdings bereits wieder für den Verkehr freigegeben. Als Grund für die zeitweilige Sperre gab die Feuerwehr an, dies sei nicht wegen einer möglichen Verstrahlungsgefahr geschehen, sondern es habe sich um eine übliche Maßnahme gehandelt, um Einsatzkräfte und Verkehrsteilnehmer während der Bergung nicht zu gefährden. Wie der Einsatzleiter der Feuerwehr St. Pölten bestätigte, sei das Transportgut vorschriftsmäßig gekennzeichnet und verpackt gewesen. (APA)

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