Über 150 Projekte in der Steiermark

4. Mai 2001, 20:33
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Graz - Vom 11. bis 20. Mai steht ganz Österreich im Rahmen der "ScienceWeek" im Zeichen der populären Wissenschaftsvermittlung. In der Steiermark werden Forschungsergebnisse anhand von rund 150 Projekten in Form von Präsentationen, Workshops, Experimenten mit Publikumsbeteiligung und Diskussionen in den Forschungseinrichtungen und an öffentlichen Plätzen "begreifbar" gemacht werden. Alleine an der Grazer Karl-Franzens-Universität hat man sich dafür rund 100 Präsentationen einfallen lassen. Eröffnet wird die Aktionswoche am Freitag, 11. Mai, mit der "Science-Night" im Innenhof des Landesmuseums Joanneum.

Als größter steirischer Veranstalter der "ScienceWeek", die sich die Popularisierung wissenschaftlicher Leistungen zum Ziel gesetzt hat, tritt die Universität Graz auf. Mehrere Punkte in der Grazer Innenstadt werden als Stätten der lebendigen und vergnüglichen Vermittlung von Forschung dienen. Für den Färberplatz hat man sich den so genannten Projektcluster "Farben" einfallen lassen, in dem man vom 16. bis 18. Mai umfassend über alle Aspekte dieses Phänomens - vom Signalfarben bei Tieren und Pflanzen über Symbolfraben in der Rechtspraxis bis zur Sehstörung - informieren kann.

Am 14. und 15. Mai werden an gleicher Stelle Vertreter der Grazer TU und der Karl-Franzens-Universität sowie Projektgruppen aus steirischen Schulen zeigen, dass Physik auch Spaß machen kann: Zwei Tage lang werden sie physikalische Phänomene präsentieren und gemeinsam mit dem Publikum Experimente durchführen.

Auch die landeseigene Forschungseinrichtung Joanneum Research nutzt die "ScienceWeek", um mit verschiedensten Veranstaltungen Jung und Alt zu zeigen, was hinter der Forschung steckt: Neben einem umfassenden Vortragsprogramm in der Urania ist vom 14. bis 18. Mai eine Ausstellung mit Fotografien aus dem Mikrokosmos zu sehen. Die Forschungsgesellschaft wird auch in den steirischen Regionen aktiv. So werden am 16. Mai im Stadtmuseum Eisenerz Forschungsergebnisse zum Thema Bergbaufolgelandschaften präsentiert. In Weiz stellen sich am 18. Mai die Bereiche Nanotechnologie und Medizintechnik der Öffentlichkeit vor. Am selben Tag steht für die Forscher der Zukunft mit der Ökopark-Rally "Einstein und Co" am Programm.

Mit Präsentationen, Experimenten und Spiele wartet man am 18. und 19. Mai auf das interessierte Publikum am Leobener Hauptplatz. So wird man u.a. erklärt bekommen wie GPS-Geräte funktionieren und sich mit diesen Ortungsinstrumente auf die Suche nach Schätzen machen. Kulinarische Experimente, die technische Prozesse verdeutlichen tischt das Institut für Gesteinshüttenkunde auf. (APA)

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