Festival der Klangspuren

5. Mai 2001, 18:46
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...und eines der "Ungemütlichkeit"

435 Musiker, 20 Konzerte: In seinem achten Jahr stellte das Tiroler Festival Klangspuren in Schwaz Großbritannien und die österreichische Komponistin Olga Neuwirth in den Mittelpunkt seines von Thomas Larcher und Peter Paul Kainrath konzipierten Programms. Eröffnet werden die Klangspuren am 7. September mit einem Konzert des Innsbrucker Symphonieorchesters unter MD Georg Schmöhe. Internationale Uraufführungen gibt es von Django Bates, Bryn Harrison, John Woolrich, österreichische Erstaufführungen von Mark Anthony Turnage, Oliver Knussen, Julian Anderson. Ferner erklingen Werke von Sally Beamish, Gavin Bryars, Brian Ferneyhough, Barry Guy und Harrison Birtwistle. Der englische Kontrabassist Dave Holland stellt sich als Komponist und Interpret vor. Schlagzeugstar Evelyn Glennie, die Birmingham Contemporary Music Group, das City of Birmingham Symphony Orchestra und das Hilliard Ensemble sind prominente musikalische Vertreter .

Auf die Suche nach dem "Ende der Gemütlichkeit" begeben sich heuer Künstler im Rahmen des Festivals der Regionen (22. bis 30. Juni). Die Projekte werden in erster Linie im Mühlviertel, aber auch in Linz und Steyr sowie im Innviertel gezeigt. Regisseur Kurt Palm wird für die Eröffnung ein Volksfest ausrichten. Auf zahlreichen Bühnen kommen Werke zeitgenössischer heimischer Komponisten wie Peter Androsch oder Gotthard Wagner zur Uraufführung. Infos: 0699/111 56 133.
(DER STANDARD, Print-Ausgabe, 5./6. 5. 2001)

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