Asfinag: Betrieb, Erhaltung und Neubau von Autobahnen gesichert

4. Mai 2001, 14:39
posten

Heuriger Erhaltungsaufwand 1,8 Milliarden Schilling

Wien - Der Betrieb und die Erhaltung des heimischen Autobahnen- und Schnellstraßennetzes sind (kurzfristig) weiterhin gesichert. Vor allem die Mehreinnahmen aus dem Vignettenverkauf ermöglichen der Asfinag die Umsetzung eines Erhaltungsprogramms und Investitionen in neue Strecken, dessen Volumen noch nie seit Gründung der Asfinag so hoch war, stellte die Autobahnen- und Schnellstraßen Finanzierungs AG heute Freitag fest.

Über 1,8 Mrd. S (131 Mill. Euro) werden heuer für die Sanierungen des vorhandenen, rd. 2.000 Kilometer langen, Streckennetzes verwendet. Dies sind rund 1 Prozent des Gesamtwertes der hochrangigen Straßen, was laut Asfinag europäischem Niveau entspricht.

Auch beim Neubau werde heuer kräftig investiert. Der Wert der neu zu errichtenden Streckenabschnitte betrage im Jahr 2001 mehr als 6,5 Mrd. S und sei die höchste Investitiossumme in Neubauten seit der Neuformierung der Asfinag im Jahr 1997. Diese Investitionen erhöhen das Anlagevermögen der Asfinag, ohne das Ergebnis zu belasten.

Um dieses Sanierungs- und Bauniveau auch in den nächsten Jahren weiterführen zu können, sei es jedoch unbedingt notwendig, dass die Lkw-Maut möglichst rasch eingeführt werde. Bis diese Mehreinnahmen verfügbar seien, sei eine langfristige Fremdfinanzierung erforderlich. Zu den Großbauvorhaben der Asfinag zählen z.B. die Generalsanierung der A 1 West Autobahn mit durchschnittlich 50 km neu sanierter Richtungsfahrbahn pro Jahr, die Errichtung einer großen Anzahl von zweiten Tunnelröhren (z.B. Herzogbergtunnel, Ambergtunnel) und die Tunnelkette Pyhrn in Österreich, aber auch der Neubau der Wiener Südumfahrung B 301. (APA)

  • Bild nicht mehr verfügbar
Share if you care.