Rückgang der Arbeitslosigkeit im April

4. Mai 2001, 13:12
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In internationalen Vergleich schneidet Österreich sehr gut ab

Wien - Wie bereits in den Vormonaten war auch im April 2001ein Anstieg der Beschäftigung und ein Rückgang der Arbeitslosigkeit feststellbar. Bei den unselbstständig Beschäftigten (ohne geringfügige Beschäftigungsverhältnisse) war ein Anstieg um 14.270 (0,46 %) auf 3,130.014 (1,745.820 Männer, 1,384.194 Frauen) gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen.

Im Vergleich zum Vormonat stieg die Beschäftigtenzahl um 18.129 (0,58 %). Der Rückgang der Arbeitslosigkeit hat sich zwar weiter etwas verlangsamt, doch war im Vergleich zum Vorjahr ein Sinken um 2.611(1,3% ) feststellbar. Als arbeitslos vorgemerkt waren Ende April 191.391 Personen (102.797 Männer; 88.594 Frauen). Ähnlich dem Vormonat fiel der Rückgang der Arbeitslosigkeit bei Männern (-811 oder -0,8%) schwächer aus als bei Frauen (-1.800 oder -2,0%).

Internationaler Vergleich

Im internationalen Vergleich behält Österreich weiterhin seine günstige Position. EUROSTAT hat Anfang des Jahres die international vergleichbaren Arbeitslosenquoten der EU-Staaten rückwirkend revidiert und weist für Österreich für den März 2001 (letzt verfügbarer Wert) eine Arbeitslosenquote von 3,7% aus. Dies bedeutet einen Rückgang um 0,2 %-Punkte gegenüber dem Vorjahr. Sie beträgt damit nach wie vor weniger als die Hälfte des EU-Durchschnittes (=7,8%). Lediglich Luxemburg (2,3%), die Niederlande (2,5% - Februar-Wert) und Irland (3,8%) weisen niedrigere Quoten auf. Die Fortschreibung dieser Quote ergab für April 2001 eine saisonbereinigte vorläufige Arbeitslosenquote von 3,6%. (red)

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