Bundesbehörden in Kalifornien sollen zum Stromsparen gezwungen werden

3. Mai 2001, 22:02
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Beamten müssten ihren Verbrauch in Spitzenzeiten einschränken

Washington - Wegen der Energiekrise in Kalifornien hat US-Präsident George W. Bush die dort ansässigen Bundesbehörden zum Stromsparen verdonnert. Die Beamten müssten ihren Verbrauch in Spitzenzeiten einschränken, sagte er am Donnerstag im Weißen Haus. Allein das Verteidigungsministerium werde um zehn Prozent heruntergehen. Stromsparen werde allerdings nicht ausreichen, um die Energiekrise zu überwinden, sagte der US-Präsident. Zusätzliche Energiequellen müssten erschlossen werden. Alles andere sei naiv.

Die kalifornischen Behörden sehen dem Sommer mit Bangen entgegen. Im vergangenen Winter gab es wegen der Stromknappheit wiederholt Stromausfälle. Zum Kühlen brauchen die 34 Millionen Einwohner des US-Staates noch mehr Energie als zum Heizen. Energiepolitisch fasst die US-Regierung nach Angaben von Vizepräsident Richard Cheney alle Optionen ins Auge - darunter auch die Wiederbelebung der Atomenergie. (APA/AP)

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