Euro-Tipps für Wirte

3. Mai 2001, 19:07
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Achtung auf hohen Wechselgeldbedarf

Wien - Studien zufolge wird mit der Einführung des Euro-Bargelds ab 1. Jänner 2002 der Wechselgeldbedarf für Unternehmen in der "heißen" Anfangsphase etwa dreimal so hoch sein wie in Normalzeiten. Davon wird die Gastronomie besonders betroffen sein. Den Wirten wird daher geraten, auf die Euro-Startpakete, die für Firmen schon ab 15. September 2001 bei der Bank erhältlich sind, nicht zu vergessen.

Damit die Wirte beim "Herausgeben" auf ein Krügel Bier in den ersten Tagen des neuen Jahrs nach den neuen Umrechnungsmodalitäten nicht zusätzlich ins Schwitzen kommen, hat speziell für ihre Gastronomiekunden die größte Getränkegruppe Österreichs, die BBAG/Brau-Union, nun einen Informationsschwerpunkt mit Tipps rund um die Euro-Einführung gesetzt. Das oberste Gebot für die Vorbereitungen heiße: rechtzeitig damit beginnen.

Schon für den Beginn der "dualen Phase" wird den Gastronomen geraten, nur Euro als Wechselgeld zu verwenden und die eingenommenen Schillinge bei der Bank einzutauschen: So werde einerseits der Schilling schneller aus dem Verkehr gezogen und andererseits der Gast, der ja die alte Währung auch loswerden will, eher zufrieden gestellt. (APA)

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