Wien: Krebstherapie und die Logik der Gefühle

4. Mai 2001, 20:32
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Wiener Vorlesungen im Rahmen der Science Week@Austria 2001

Wien - Die Stadt Wien beteiligt sich mit zwei Vorträgen im Rahmen der Wiener Vorlesungen an der Science Week@Austria 2001, die von 11. bis 20. Mai mit über 750 Veranstaltungen in ganz Österreich stattfindet. Wissenschafterinnen und Wissenschafter von Universitätsinstituten, Fachhochschulen, Schulen, wissenschaftlichen Vereinen und Unternehmen präsentieren dabei sich und ihre Leistungen. Die beiden Wiener Vorlesungen, am 7. und am 9. Mai, beschäftigen sich mit den Themen Krebstherapie sowie Gefühle und Affekte.

"Krebstherapie heute und morgen"

Am Montag, 7. Mai 2001, 19 Uhr wird Prof. Dr. Christoph Zielinski zum Thema "Krebstherapie heute und morgen" sprechen. Der Vortrag findet im Festsaal der Gesellschaft der Ärzte Frankgasse 8, 1090 Wien, statt. "Neue Methoden in den medizinischen Wissenschaften haben uns gelehrt, vieles zu verstehen, und die Therapiemöglichkeiten sind heute so gut wie nie zuvor. Dennoch stehen wir durch die revolutionären Einsichten, die Gentechnik und Molekularbiologie eröffnen, am Beginn bahnbrechender Entwicklungen.", unterstreicht Zielinski.

"Gefühle, Affekte, Affektlogik"

Über "Gefühle, Affekte, Affektlogik - ihr Stellenwert in unserem Wissenschafts-, Menschen- und Therapieverständnis" spricht Prof. Dr. Luc Ciompi am Mittwoch, 9. Mai 2001, um19 Uhr im Festsaal des Wiener Rathauses. "Emotionale Einflüsse auf Denken und Verhalten sind bisher hauptsächlich als Störfaktoren betrachtet worden, die aus dem 'reinen Denken' und 'rationalen Handeln' so radikal wie nur möglich zu verbannen wären. Dass indessen affektive Komponenten nicht nur mit allem Denken immerzu untrennbar verbunden sind, sondern darin auch unverzichtbare organisatorische und integratorische Funktionen zu erfüllen haben, ist eine Erkenntnis, die sich erst in den letzten Jahren auf mehreren Gebieten der Wissenschaft zugleich Bahn zu brechen beginnt", so Ciompi. (ScienceWeek/red)

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