Böcklins Weg zur Düsternis in einer Werkschau

3. Mai 2001, 18:36
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Basel würdigt ihn zum 100. Todestag

Basel - Arnold Böcklin zählt zu den bedeutendsten Malern des 19. Jahrhunderts; seine symbolistischen Werke haben nichts von ihrer Wirksamkeit eingebüßt.

Dem 1827 in Basel geborenen Künstler, der mit seiner eigenwilligen Bildsprache fasziniert und irritiert, widmet das Kunstmuseum eine große Retrospektive zum 100. Todestag. Mit 90 Werken zeichnet die Schau, die in Zusammenarbeit mit dem Musee d'Orsay Paris und den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München entstanden ist, Böcklins Entwicklung von der Spätromantik zum Symbolismus nach.

Dabei verdeutlicht die Gegenüberstellung verschiedener Fassungen bestimmter Themen das Ringen um die überzeugende Gestaltung seiner Visionen. Die Schau öffnet am Samstag (5.Mai) im Museum für Gegenwartskunst des Kunstmuseums Basel und ist dort bis zum 12. August zu sehen.

Ausführlichere Informationen auf der Webseite kunstmuseumbasel.ch. (APA/dpa)

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