Hoteliers verhandeln über Kreditkarten-Disagio unter 2 Prozent

3. Mai 2001, 16:04
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Wien - Die in der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) zusammengeschlossenen rund 1.000 Hotelbetriebe verhandeln gemeinsam mit der Einkaufsgenossenschaft für das Hotel- und Gastgewerbe (hogast), die über rund 500 Mitgliedsbetriebe verfügt, mit einer EU-Bank über eine Senkung der Kreditkarten-Disagiosätze auf unter 2 Prozent. Mit dem Vertragsabschluss werde binnen zwei Wochen gerechnet, stellte ÖHV-Landesgruppenleiter Thomas Reisenzahn gegenüber der APA in Aussicht. Die Bank wollte Reisenzahn noch nicht nennen.

Die Disagio-Sätze im Tourismus liegen nach ÖHV-Angaben derzeit - je nach Umsatzvolumen - zwischen 3,8 und 2,7 Prozent. Da bei den Verhandlungen mit der EU-Bank alle 1.500 Mitgliedsbetriebe der ÖHV und hogast mit einem Jahresumsatz von 120 Mrd. S (8,72 Mill. Euro) als Berechnungsgrundlage genommen wurden, werde das Durchbrechen der "Schallmauer von 2 Prozent" bei den Disagio-Sätzen möglich, erläuterte Reisenzahn. Bei den von der Senkung betroffenen Kreditkartenunternehmen handle es sich um Visa und Mastercard. (APA)

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