Mehr Frauen als Männer in Pension

3. Mai 2001, 14:20
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Wien - 23,5 Prozent der Frauen und 15,4 Prozent der Männer im pensionsfähigen Alter waren 1999 erwerbstätig. Das bedeutet, dass 62.564 Frauen im Alter zwischen 55 und 60 Jahren sowie 27.898 Männer im Alter zwischen 60 und 65 Jahren noch nicht die Möglichkeit der gesetzlichen Frühpension in Anspruch genommen hatten. Zuletzt hatte ja Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (V) mit der Aussage aufhorchen lassen, dass ein Arbeiten bis zum 65. Lebensjahr der Regelfall werden sollte.

Während bei den Frauen seit 1995 eine relativ stabile Entwicklung zu beobachten ist - von 23,0 über 22,1 und 22,8 sowie 24,1 auf zuletzt 23,5 Prozent -, ist bei den Männern doch ein ziemlich klarer Anstieg zu beobachten. Waren es 1995 nur 12,8 Prozent, erfolgte ab 1996 nach einem kurzfristigen Absacken auf 12,2 Prozent ein stetes Hinaufgehen über 12,6 und 13,7 auf zuletzt 15,4 Prozent.

Die von Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) und Arbeitsmarktservice (AMS) herausgegebenen Zahlen beinhalten aber neben den Selbstständig Erwerbstätigen und als der größten Gruppe der unselbstständigen Erwerbstätigen auch die sogenannten "Mithelfenden " (beispielsweise in Familienbetrieben oder in der Landwirtschaft) sowie die Arbeitslosen dieses Alters. (APA)

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