Dell ruft 284.000 Notebook-Akkus zurück

3. Mai 2001, 13:33
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Fehler führt zu Überhitzung und Brandgefahr

Der US-Computerhersteller Dell ruft in einer weltweiten Aktion die Akkus von 284.000 Notebooks der Modelle Inspirion 5000 und 5000(e) zurück. Der Auslöser für die Rückrufaktion ist ein Fehler in den Akkus, der zu einer Überhitzung des Geräts führt. Die fehlerhaften Batterien wurden allerdings nicht in allen Inspirions eingesetzt. Wie viele Notebooks in Österreich, Deutschland und der Schweiz betroffen sind, steht noch nicht fest.

Kunden werden in den nächsten Tagen verständigt

Die Kunden werden in den nächsten Tagen verständigt, so Dell Deutschland. Das Inspirion 5000 kam im Januar 2000 auf den Markt und wurde bis März 2001 vertrieben. Die schadhaften Akkus sollen von Panasonic stammen. Nach einem Bericht des US-Dienstes Cnet geriet wegen der fehlerhaften Batterien in einem Fall ein Notebook in Brand.

Dell hatte vergangenen Oktober die Akkus von 27.000 Latitude-Akkus wegen eines ähnlichen Fehlers zurückgerufen. Der Produzent der fehlerhaften Akkus war damals Sony. (pte)

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