Widerstand gegen Ladenöffnung

4. Mai 2001, 23:41
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Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) kündigt "Aktionismus" an

Wien - Die Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) kündigt Widerstand gegen die geplante Liberalisierung der Öffnungszeiten im Handel und die Ausdehnung der Samstagsregelung auf verwandte Dienste wie Banken an. Die GPA wettert vor allem gegen die "gravierende Verschlechterung" der Arbeitszeiten für die Beschäftigten durch die Aufhebung der derzeitigen Regelung für Samstagsarbeit. Dies würde insbesondere Frauen treffen, da 80 Prozent der Betroffenen im Einzelhandel Frauen sind.

Angesichts des Widerstandes in FPÖ und ÖVP rechnet die GPA nicht damit, dass der Gesetzesentwurf durchgeht. "Ich bin nicht ganz unoptimistisch", so GPA-Vorsitzender Hans Sallmutter, da Bundesländer bereits angekündigt haben, die bisherigen Regelungen beizubehalten.

Sollte der Entwurf dennoch durchgehen, "werden wir diesmal nicht mit gewerkschaftlichen Kampfmaßnahmen vorgehen, sondern mit Aktionismus", hieß es weiter. (APA/red)

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