Grundig: Keine neue Chance für Nürnberg

2. Mai 2001, 19:23
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München/Nürnberg - Das Gespräch im bayerischen Wirtschaftsministerium zur Zukunft der Grundig AG ist ergebnislos beendet worden. Der Mehrheitseigner Anton Kathrein halte an den Plänen zum Abbau von rund 900 Arbeitsplätzen in Bayern fest, sagte der Vorsitzende der Nürnberger IG Metall, Gerd Lobodda, am Mittwochabend nach dem Treffen in München. Eine neue Chance zum Erhalt der Fernsehgeräteproduktion in Nürnberg gebe es vorerst nicht. Dort sollen den Plänen zufolge 600 Stellen gestrichen werden. Grundig will bis Ende dieses Jahres rund 900 Stellen in Deutschland abbauen. Dabei soll der letzte Teil der Fernseher-Produktion nach Wien verlagert werden. (APA/dpa)
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