Journalismus einer der gefährlichsten Berufe

2. Mai 2001, 17:06
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Zunehmende Kontrolle des Internets

Mit 56 getöteten Journalisten im Vorjahr und bereits 14 in diesem Jahr sei Journalismus einer der gefährlichsten Berufe überhaupt. Das ist die Bilanz des in Wien ansässigen Internationalen Presse Instituts (IPI) anlässlich des Internationalen Tages der Pressefreiheit am 3. Mai. Journalisten seien in jeder Demokratie unverzichtbar, heißt es in einer Aussendung der in Wien ansässigen Organisation.

Regierungen versuchen das Internet zu kontrollieren

Das IPI zeigte sich beunruhigt von einigen neuen Trends. Regierungen würden zunehmend auch versuchen, das Internet zu kontrollieren. In vielen Ländern müssten Online-Medien erst die gleichen Rechte wie der konventionellen Presse erteilt werden.

Weltweite Übergriffe und Erschwernisse

In Sri Lanka hätten im Vorjahr Journalisten bedingte Haftstrafen erhalten, wodurch Kritik an der Regierung verhindert worden sei. In Ländern wie Kuba, Indonesien oder Vietnam würden speziellen Visa benötigt, um so die Bewegungsfreiheit von Journalisten einzuschränken. Aber auch in demokratischen Staaten sei die Pressefreiheit nicht garantiert. In Spanien etwa seien Journalisten Angriffen seitens der Baskischen Terrororganisation ETA ausgesetzt, kritisierte das Institut. (APA)

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