WEKA-Zeitschriften gehen an Süddeutschen Verlag

2. Mai 2001, 19:26
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Verlag positioniert sich mit der Übernahme hinter BertelsmannSpringer

Rückwirkend zum 1. Januar 2001 hat der Süddeutsche Verlag die Fachzeitschriften der WEKA Firmengruppe übernommen. Wie der Verlag am Mittwoch bekannt gab, erwirbt er damit unter anderem die Zeitschriften "PC Magazin", "PC go", "Markt und Technik" sowie "Funkschau". Durch den Kauf steigt der Verlag hinter BertelsmannSpringer auf Platz Zwei im deutschen Fachinformationsmarkt auf, so das Unternehmen weiter.

Durch die Übernahme werde der Umsatz im laufenden Geschäftsjahr auf über 800 Mio. Mark steigen. "Mit dieser Akquisition haben wir einen weiteren konsequenten Schritt zur Umsetzung unserer expansiven Fachinformationsstrategie realisiert", erklärte Dirk Refäuter, Sprecher der Geschäftsführung des Süddeutschen Verlages, in dem auch die Süddeutsche Zeitung und der österreichische Standart erscheinen.

Die Computer-Titel sind bisher im Kissinger WEKA Computerzeitschriften-Verlag, im WEKA Fachzeitschriften-Verlag sowie im Franzis Buch- und Software Verlag erschienen. Darüber hinaus hat der Süddeutsche Verlag von WEKA die 50-prozentige-Beteiligung an der CMP-WEKA Verlagsgesellschaft erworben, die unter anderem die Zeitschrift "Computer Reseller News" sowie die InformationWeek veröffentlicht. Das Joint Venture mit dem amerikanischen Verlag CMP Media LLC soll fortgeführt werden, so das Unternehmen weiter. Die Übernahme der WEKA Zeitschriften-Gruppe in Poing bei München steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Kartellamtes. Die WEKA Zeitschriften-Gruppe soll in bestehender Form unter der bisherigen Leitung von Rüdiger Hennigs innerhalb des Süddeutschen Verlags fortgeführt werden. (pte)

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