Wissenschaftsfonds ersetzt Doktoranden die Studiengebühren

2. Mai 2001, 16:13
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Wenn sie im Rahmen eines FWF-geförderten Projekts forschen

Wien - Der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) ersetzt ab kommenden Herbst jenen Doktoranden die Studiengebühren, die im Rahmen eines FWF-geförderten Projekts forschen. Betroffen sind davon fast 1.000 Doktoranden, teilte der FWF am Mittwoch in einer Aussendung mit.

Die Studiengebühr in Höhe von jährlich 10.000 Schilling ab Oktober dieses Jahres betrifft auch Doktoranden in FWF-Projekten. Deren Einkommen (derzeit 19.460 S brutto monatlich) würde dadurch de facto um fünf Prozent sinken. Daher hat der FWF beschlossen, das Einkommen der von ihm finanzierten Doktoranden so anzuheben, dass deren Nettoeinkommen trotz Studiengebühren unverändert bleibt.

In diesem Zusammenhang werden auch die Gehälter für wissenschaftliche Mitarbeiter mit abgeschlossenen Doktorat (Postdocs) um rund fünf Prozent angehoben. Begründet wird dies mit einem "offensichtlich sinkenden Interesse der Studierenden an einer weiterführenden wissenschaftlichen Ausbildung. Betroffen seien davon vor allem der naturwissenschaftliche und technische Bereich, heißt es seitens des Fonds. (APA)

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