Protokoll von Kyoto in Schwebe

1. Mai 2001, 21:58
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Auf der Klimakonferenz in Kyoto wurde 1997 eine Reduktion der klimaschädlichen Gase vereinbart. Bis 2010 soll der Ausstoß von Treibhausgasen durch Industriestaaten um durchschnittlich 5,2 Prozent gesenkt werden. Als Basis gelten die Emissionen des Jahres 1990.

Neben Kohlendioxid, Methan und Lachgas sind auch die drei Ersatzstoffe für den Ozonkiller FCKW, Hydrofluorcarbon, Perfluorcarbon und Schwefelfexafluorid, in die Reduktionsliste aufgenommen worden. Festgeschrieben wurde auch der Handel mit so genannten Emissionszertifikaten. Wer mehr Schmutz hinauspustet als er sollte, kann sich Zertifikate kaufen von Unternehmen, die bessere Emissionswerte haben, als sie haben müssten. (stro)
DER STANDARD, Printausgabe, 2.5.2001)

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