KPÖ für Arbeitszeitverkürzung und Mindestsicherung

1. Mai 2001, 14:26
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5.000 TeilnehmerInnen bei "alternativer" Demonstration

Wien - Zur "Alternativen 1.Mai-Demonstration" über die Wiener Ringstraße riefen heute die KPÖ, die Katholische ArbeiterInnenjugend, die Grün-Alternative Jugend und andere Initiativen auf. Thema war auch heuer der Widerstand gegen die Politik des Sozialabbaus und der Frauen- und Fremdenfeindlichkeit der Bundesregierung. Etwa 5.000 TeilnehmerInnen waren - laut KP-Aussendung - gekommen.

KPÖ-Vorsitzender Walter Baier forderte eine Umverteilung von oben nach unten. "Am Tag der Arbeit will ich eines klarstellen: unsere Arbeitsleistungen sind es, die den Reichtum schaffen, der sich in immer größeren Ausmaß in den Händen einer winzigen Schicht konzentriert", sagte er. Er verlangte eine radikale Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich, existenzsichernde Mindestlöhne und Mindestpensionen, gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit sowie ein flächendeckendes Netz von kostenlosen Kinderbetreuungseinrichtungen. (APA)

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