"Jeunesse" und die Vermittlung

2. Mai 2001, 00:33
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Und gibt es keinen "Artist in Residence", so doch eine "Education in Residence"

Wien - Die Lust an der Vermittlung hat die Jeunesse nicht verlassen: Konzerteinführungen, unter anderem mit Philosophieprofessor Konrad Paul Liessmann und dem Rektor der Musikuniversität Erwin Ortner, weiters Künstlergespräche und moderierte Konzerte durchziehen das Programm der kommenden Saison 2001/02. So wird etwa Michael Köhlmeier Shakespeares Sommernachtstraum erzählen; und gibt es keinen Artist in Residence, so doch eine Education in Residence:

Amerikanische und britische Orchester werden ihre "Education Departments" mit nach Wien bringen und im Zuge von "Family Workshops" Familien und Musikern Einblicke in die amerikanische Musikvermittlung gewähren. In Kooperation mit dem ZOOM-Kindermuseum wird es erstmals eine eigene Programmschiene für Drei- bis Fünfjährige geben. Unter dem Namen Triolino startet eine imaginäre musikalische Weltreise im Kindermuseum im Museumsquartier. Für ältere Kinder gibt es die Zyklen Piccolo (Fünf- bis Neunjährige) und Concertino (Neun- bis Zwölfjährige).

Die 26 Abo-Zyklen bieten Klassik, Jazz und aktueller Kompositionen. Stars? Unter anderem Pianist Alfred Brendel und Bratschist Yuri Bashmet, dem eine Personale gewidmet ist. Es gibt auch die Möglichkeit, Proben der Wiener Philharmoniker beizuwohnen. Auch lernt man den Pianist Paul Lewis kennen, einen Lieblingsschüler von Meister Brendel.
(DER STANDARD, Print-Ausgabe, 2. 5. 2001)

Von
Ljubisa Tosic

Jeunesse
Infos: 505 63 56
jeunesse.at
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