Desmond Williams: um favor

3. Mai 2001, 20:46
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Eighteenth Street Lounge (ESL), gegründet im April 1995, ist mittlerweile eine legendäre Institution in Washington DC . Das liegt nicht nur an der Bar und den dort veranstalteten Clubs, sondern vor allem an den Platten die sie der Welt bescheren. Das Design der Hompage von ESL und das der Plattencovers ist geprägt von dem Stil der 60er Jahre. Kein Zufall sondern Konzept: Denn das Label bietet eine vergnügliche musikalische Mischung aus Hip-Hop, Downtempo Beats, Dub, gemischt mit jazzy Grove, Bossa Nova und Samba.

Auch Desmond Williams jüngste Veröffentlichung auf ESL - "Um Favor" - spart nicht mit Verweisen auf die damalige Zeit. Das Coverdesign von Steve Raskin gibt bereits Hinweis auf die musikalische Inspiration.

Williams, geboren in Jamaica, aufgewachsen in New Jersey, experimentiert bereits seit fünfzehn Jahren mit elektronischer Musik und ist ein essenzieller Teil des Labels. Desmond's Solo-Produktionen sind eine feine Mischung aus Dub, Reggae, Afro-Beat, Funky Jazz, Brazilan Rhythms und Eclectic Sounds.

Seine erste EP - "Theme from a Dream" - hat in der Downtempo Community für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Mit "Um Favor" zeigt sich Desmond etwas exotischer.

inside:


um favor:

Jazziges Bossa-Stück - und wenn hier Dank des Gesangs von Porche Jao - als angenehme Cocktail-Musik benannt, so ist das keineswegs negativ gemeint.

for the trees:

Orientalisches Dub-Stück . Hier schweben die Bauchtänzerinnen vorbei.

outside:


brooklyn blues:

Jazzig angehauchtes Downtempo-Stück zum entspannen.

communicado:

Beschwingter Abschluß. Funky Jazz verschmilzt mit allerlei.

Resümee:

Angenehm, sehr angenehm sogar.

Es gibt ja viele Gründe, nicht nach Washington zu reisen, aber zumindest einen der dafür spricht. "eighteenth street lounge" sei Dank.

(d_an)

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