Zitrone an Standard-Print und Radio Wien

4. Mai 2001, 14:34
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Warum ist Reflexion und Diskussion eigentlich immer nur Männersache?

Nachweislich sind es überwiegend Frauen, die kranke Angehörige, darunter auch todkranke Verwandte daheim pflegen. In den Krankenhäusern werken mehr Krankenschwestern als männliche Pfleger. Und die Zahl der Ärztinnen wächst auch ständig. Wenn es aber um das heikle Thema "Aktive Sterbehilfe" geht, kommen Männer zu Wort und keine Frauen.

So geschehen bei der letzten "Montagsdiskussion" , die von der Tageszeitung "Der Standard" und Radio Wien organisiert worden war und über die auch die Zeitung in der Mittwoch-Ausgabe berichtet.

Ein winziges Trostpflaster: Immerhin ließ die Standard-Redakteurin Eva Stanzl in ihrem sehr kompetenten Artikel zwei Frauen aus dem Publikum vorkommen. Lydia Ninz

25.04.2001
"In Würde leben, in Würde sterben" von Eva Stanzl
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