Auf die Sau gekommen

29. November 2001, 14:31
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Eierlegende Wollmilchsau sorgt für Wirbel - Aigner PR pocht auf Urheberschaft

Der Agentur-"Goliath" Lowe Lintas GGK hat für die ORF Enterprise eine Werbekampagne entworfen, bei der mit einer so genannten "eierlegenden Wollmilchsau" geworben wird. Der Agentur-"David" Aigner PR pocht hingegen gegenüber pressetext.austria auf die erstmalige Verwendung des Begriffs für Werbezwecke.

"Ihren ersten Auftritt hatte das sagenumwobene Fabelwesen in der Öffentlichkeit bereits zu Ostern 1999, als es für eine Imagekampagne des Geschenkartikel-Anbieters Mitraco in Erscheinung trat", erklärt Agentur-Chef Peter Aigner. Er freue sich aber, dass jetzt auch Lowe Lintas GGK und die ORF Enterprise "sozusagen auf die Sau gekommen sind." So fragt er launig: "Soll da still und leise eine Konkurrenz zum Osterhasen aufgebaut werden?"

Schönheitsfleck

Lowe Lintas GGK-Geschäftsführer Geri Aebi meinte dazu dass das Sujet per Stockangebot für jedermann zugänglich gewesen sei. "Wir sind aber aber nicht ganz naiv gewesen und haben einen rechtlichen Check des im allgemeinen Sprachgebrauch verwendeten Begriffs durchführen lassen", so Aebi. Das Resultat sei gewesen, dass dieser nicht geschützt sei. Er gebe aber zu, "dass ein kleiner "Schönheitsfleck bei der ansonsten harmlosen Geschichte hängen bleibt."

(pte)

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