Totschnig ist Österreichs Radfahrer des Jahrzehnts

27. März 2001, 12:54

Giro del Trentino als erster geplanter Saison-Höhepunkt

WIen - Georg Totschnig ist am Montag Abend im Rahmen der Präsentation der Bank Austria Tour im Technischen Museum in Wien als Österreichs Radsportler des Jahres 2000 geehrt worden. Ins Renngeschehen greift der Gerolsteiner-Kapitän erst am 10. April beim Circuit de la Sarthe in Frankreich wieder ein. Nach einer starken Verkühlung bei Paris-Nizza musste Totschnig zuletzt sein Training reduzieren.

Ab Mitte April soll es aber Schlag auf Schlag gehen, mit dem Giro del Trentino (30.4.-4.5.) als erstem geplantem Höhepunkt. "Meine Form war schon recht gut, auf diesem Niveau will ich aufbauen", sagte der Zillertaler.

Totschnigs Teamkollege Peter Wrolich beginnt am Dienstag eine Tournee in den Norden. Waregem (mit Mapei-Neoprofi Bernhard Eisel) und GP Harelbeke (Samstag) sowie die "Drei Tage von La Panne" (3.-5.4.) stehen auf dem Programm, ehe als "Highlight" die zum Weltcup zählende Flandern-Rundfahrt (8.4.) folgt. Für Totschnig kam ein Start nicht in Frage, denn das Kopfsteinpflaster taugt dem leichtgewichtigen Kletterer gar nicht.

Die Trentino-Rundfahrt macht heuer übrigens nicht in Osttirol Station, doch für 2002 planen die Trentiner und der Lienzer Manager Franz Theurl Großes. Da soll erstmals der Euro-Giro Tirol rollen. Das Uniqa-Classic wird hingegen schon heuer eine Aufwertung erfahren. Die Verlegung in den Juli während der ersten Tour-de-France-Woche macht sich bezahlt, das Interesse der Rennställe ist groß. "Elf Einser-Sportgruppen haben ihr Interesse angemeldet", berichtete Rolf Slavik, der mit Ursula Riha für die Organisation verantwortlich zeichnet. Dieses Rennen und die Bank Austria-Tour werden den Teams "im Paket" angeboten und garantieren für Top-Radsport in Österreich. (APA)

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