Als StartUp länger als ein Jahr überleben

31. August 2001, 10:52
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Der Weg zu mehr Professionalität ist unvermeidbar

In Österreich wurden im Jahr 2000 23.8000 neue Unternehmen gegründet. Diese Firmengründungen erfolgen hierzulande relativ schnell. Nach nur ein bis drei Monaten haben mehr als 72 Prozent ihr Unternehmen gegründet. Diese kürze Zeit scheint aber auf Kosten der genauen Erarbeitung der Business-Pläne zu gehen. Viele geben sich mit gratis Beratungsleistungen zufrieden - am Schluss fehlen dann aber Stärken-Schwächen-Analysen und Alleinstellungsmerkmale der Geschäftsidee.

Vermarktung

Viele tüfteln lange Zeit an ihren Produkten herum, vergessen dabei aber völlig, sich ebenso Gedanken zur Vermarktung zu machen.

Finanzierung

Auch an der Frage nach dem lieben Geld scheitert der eine oder andere StartUp. Öffentliche Fördermittel werden nur selten in Anspruch genommen, der Weg zum Kapitalgeber ist ein beschwerlicher und ein Inkubator gänzlich unbekannt. Ebenso wie bei der Erstellung eines Business-Plans ist die Suche nach der passenden Finanzierung in professionelle Hände zu legen, um einen langanhaltenden Erfolg zu sichern. Nur wer seine Ideen in ein klares Design gießt, wer sich rundherum absichert und keinen Stolperstein übersieht, wird langfristig überleben.

Denn die New Economy muss sich an den gleichen Maßstäben messen lassen wie die Old Economy. Nur mit professionellem Auftreten, positiven Ergebnissen und einer langfristigen Strategie können die StartUps dem Vergleich standhalten.

Forderungen

Gleich hinter der Forderung nach Minimierung der Bürokratie und der Erleichterung der Behördenwege steht der Ruf nach einem Netzwerk. Wenn das Konkurrenzdenken wegfällt, ist eine Kooperation mit allen Stellen Gold wert. Sie führt zu wesentlichen Erleichterungen, die sich nur positiv auf das Weiterbestehen des StartUp-Unternehmen auswirken können. (red/Quelle:New Business 2/2001, S. 18-22)

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