TU Wien startet GründerInnen-Service

31. August 2001, 10:54
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Die Uni als Sprungbrett in die Selbstständigkeit

Wien - Die Technische Universität Wien hat eine Servicestelle eingerichtet, die AssistentInnen und AbsolventInnen bei der Gründung von Unternehmen unterstützen soll. Zentrales Element ist das kostenlose Trainingsprogramm UNIUN 2001 - UNIversitätsabsolventInnen gründen Unternehmen. Die Partner des Unternehmensgründungs-Service der TU Wien sind das Hightech Unternehmen Frequentis, der Venture Capital-Geber und Inkubator iLab24 und der Wiener Wirtschaftsförderungsfonds.

Interne und externe Experten

"Die Beratungs- und Coaching-Aktivitäten der neuen Servicestelle sind speziell auf die Bedürfnisse der Gründer und Gründerinnen im Hightech Bereich abgestimmt. Zu ihrer Unterstützung bauen wir einen Pool aus internen und externen Experten und Mentoren auf", erklärte Peter Heimerl vom Außeninstitut der TU Wien.

Für Hannes Bardach, Geschäftsführer der Wiener Hightech-Firma Frequentis, sind "Talente, wie sie auch von der Uni kommen, die Basis eines jeden Unternehmens. Um Erfolg zu haben, bedürfe es der Zusammenarbeit verschiedener Talente. Bardach: "Als Techniker glaubt man, dass sich die entwickelten Produkte gleichsam von selbst verkaufen, und auf das Marketing verzichtet werden kann". Ohne Sales-Funktionen bleibe man jedoch auf dem Weg von der Innovations- zur Marktführerschaft stehen.

Bei der Auswahl eines zu finanzierenden Start-ups komme es der MittelstandsfinanzierungsAG iLab24 darauf an, "dass eine Balance zwischen den Personen, der Idee, der Technologie und den Marktgegebenheiten besteht". Auch Emotionen würden dabei eine Rolle spielen. Bernert: "Am besten ist es, wenn wir uns in eine Idee verlieben." Die Finanzierungs-Bereitschaft von Risikokapitalgebern sei derzeit sehr hoch, da sie über "viel zu viel Geld" verfügen würden. Start-ups hätten es daher gegenwärtig leicht: "Sie müssen sich das Geld nur abholen kommen." (pte)

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