Plaut revidiert Ergebnis nach unten

21. März 2001, 10:52

Weniger verdient als angekündigt

Salzburg/Wien - Die Salzburger Management-Beratungsgruppe Plaut, die am Frankfurter Neuen Markt notiert, hat im Geschäftsjahr 2000 nach endgültigen Zahlen weniger umgesetzt und vor Zinsen und Steuern auch weniger verdient als im Februar angekündigt. Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg zwar um mehr als 365 Prozent von 2,4 auf 11,4 Mill. Euro (156,9 Mill. S), im Februar hatte Plaut allerdings einen Anstieg um mehr als 500 Prozent auf rund 15 Mill. Euro in Aussicht gestellt.

Bei den Umsatzerlösen weist die Plaut-Gruppe für 2000 nach endgültiger Rechnung eine Steigerung um 26 Prozent von 229,8 auf 290,6 Mill. Euro aus. Auch hier mussten die vorläufigen Zahlen nach unten revidiert werden, im Februar war noch ein Umsatzplus von 28 Prozent auf rund 295 Mill. Euro genannt worden.

Differenzen

Als Grund für die Differenzen gab das Unternehmen in einer Mitteilung vom Mittwoch Unterschiede zwischen nationalen Bilanzierungsvorschriften von Plaut-Töchtern und der Konsolidierung nach US-GAAP im Plaut-Konzern an. Einige Umsätze und Ergebnisse hätten zum Teil in das Geschäftsjahr 2001 verschoben werden müssen, die bereits für 2000 eingerechnet gewesen seien, wie es hieß.

Das Konzernergebnis nach Steuern lag im vergangenen Jahr mit rund 5 Mill. Euro um 192 Prozent höher als im Jahr davor (1999: 1,7 Mill. Euro). Das Ergebnis pro Aktie erreichte 0,25 (nach 0,12) Euro. Die Plaut-Gruppe beschäftigte 2000 im Jahresdurchschnitt 1.854 (1999: 1.666) Mitarbeiter. (APA)

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    foto: plaut
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