"Gewalt ist ein Weg ohne Wiederkehr"

20. März 2001, 22:42

Perus Leuchtender Pfad gibt den bewaffneten Kampf offiziell auf

Lima - Die maoistische peruanische Terrororganisation Leuchtender Pfad (Sendero Luminoso) hat sich in einer Erklärung offiziell vom bewaffneten Kampf abgewandt. Dies entspreche einer Anweisung ihres inhaftierten Chefs Abimael Guzman, genannt "Präsident Gonzalo", erklärte einer der Anführer, Osman Morote, der peruanischen Tageszeitung "Ojo" von Dienstag. Die Bereitschaft der abgespaltenen Gruppe "Roter Pfad", den gewaltsamen Kampf gegen die Regierung fortzusetzen, sei "Verrat".

Gewalt sei "ein Weg ohne Wiederkehr", mit dem es "niemals Erfolg" geben werde, erklärte Morote. Der Leuchtende Pfad ist seit der Festnahme Guzmans im September 1992 entscheidend geschwächt und seither kaum noch aktiv. Der frühere Philosophieprofessor Guzman hatte an der Spitze der maoistischen Untergrundorganisation 1980 einen blutigen Guerillakrieg begonnen. (APA)

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