Frauen sind bessere Unternehmensgründer

31. August 2001, 10:26
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Sie starten mit mehr Eigenmitteln und sind gewissenhafter bei der Planung

Linz - Frauen agieren beim Firmengründen vorsichtiger, gewissenhafter und finden häufig die interessanteren Nischen. Die New Economy spielt dabei aber nach wie vor nur eine untergeordnete Rolle. Seit Jahren liegt der Frauenanteil bei Firmengründungen nahezu konstant bei 25 Prozent. Dies berichtet die ÖSB-Unternehmensberatung, die im Lauf der letzten 20 Jahre rund 1.000 Frauen im Auftrag des Arbeitsmarktservice in die Selbstständigkeit begleitet hat.

Gewissenhafter

Frauen würden mit mehr Eigenmitteln starten und seien auch gewissenhafter bei der Planung, so Sigrid Richter, Managerin des ÖSB-Unternehmensründungs-Bereichs.

Bessere Nachfolger

Darüber hinaus seien Frauen auch deutlich besser bei Unternehmens-Übernahmen. Richter begründet dies mit der größeren Skepsis, die Töchtern entgegengebracht werde. Frauen würden gerade in dieser Situation Höchstleistungen bringen. Zum Scheitern seien Frauen-Gründungen meist nur dann verurteilt, wenn halbherzig versucht werde, das Hobby zum Beruf zu machen. Im Unterschied zu Männern würden Frauen seltener expandieren.(pte)

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