Riess-Passer gegen drei Jahre Kündigungsschutz

13. März 2001, 15:29

Schüssel: Verbesserungen im Materiellen und keine Verschlechterungen im Arbeitsrechtlichen

Wien - Für Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer (F) gilt definitiv die vergangene Woche im Ministerrat getroffene Einigung auf 24 Monate Kündigungsschutz beim neuen Kindergeld. Eine Frist von drei Jahren oder länger hielte sie nicht für sinnvoll, weil dies ein Einstellungshindernis für Frauen wäre. Außerdem sei die Idee dahinter mit einer Zuverdienstgrenze von 200.000 S den Frauen den gleitenden Wiedereinstieg in den Beruf zu ermöglichen.

24 Monate Kündigungsschutz hätten beide Partner, so wie bisher, erklärte Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (V) unter Hinweis auf die Möglichkeit der Teilung der Karenz. Das Kindergeld werde "Verbesserungen im Materiellen und keine Verschlechterungen im Arbeitsrechtlichen" bringen. Finanziell könne es je nach Inanspruchnahme sogar zur "gewaltigen Verbesserung" von bis zu 100.000 S mehr kommen. (APA)

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