Jeder vierte US-Bürger stirbt durch Drogen

10. März 2001, 14:33

Die Robert Wood Johnson-Stiftung untersuchte die Spezifika des amerikanischen Drogenkonsums

Washington - Jeder vierte US-Bürger stirbt in Zusammenhang mit Konsum von Tabak, Alkohol und anderen Drogen. Das ist das spektakulärste Ergebnis einer am Freitag veröffentlichte Studie amerikanischer Wissenschaftler, die den Verbrauch sowohl legaler als auch illegaler Drogen in den 90er Jahren untersucht. Der Studie der Robert Wood Johnson-Stiftung zufolge hat sich der Konsum von Alkohol, Tabak und Kokain in den vergangenen zehn Jahren kaum verändert. Die Zahl der Marihuana-Raucher hat danach hingegen deutlich zugenommen.

Im Alter von 13 Jahren habe mehr als jeder zweite US-Bürger (52 Prozent) bereits Alkohol getrunken, wie es in der Studie weiter heißt. 40 Prozent hätten bereits Zigaretten geraucht und jeder fünfte habe Erfahrung mit Marihuana. Je früher jemand zu Drogen greife, desto größer sei die Gefahr, abhängig zu werden, unterstrichen die Autoren. Besonders gefährdet seien Jugendliche unter 15 Jahren. So seien 40 Prozent der Jugendlichen, die unter 15 Jahren angefangen hätten zu trinken, später alkoholabhängig geworden. Die Abhängigkeit richtet sich den Wissenschaftlern zufolge aber auch nach dem Geschlecht: Männer seien vier Mal mehr alkoholgefährdet als Frauen.
Weitere Details im Report (APA/red)

  • Bild nicht mehr verfügbar
Share if you care.