Symmetrische Gesichtszüge werden als schön wahrgenommen

10. März 2001, 14:10

Neu ist, dass Attraktivität und Parasiten-Resistenz parallel laufen sollen

Würzburg - Ein Fall von Kovarianz: Bestimmte (symmetrische) Proportionen insbesondere des Gesichts sowie eine gesunde immunologische Konstitution scheinen oft genug gemeinsam aufzutreten, um zu vermuten, dass beide Faktoren auf eine gemeinsame Ursache zurück gehen.

Hinweise auf den möglichen Zusammenhang zwischen Attraktivität und Parasiten-Resistenz geben nach Auskunft der tropenmedizinischen Abteilung der Missionsärztlichen Klinik in Würzburg mehrere internationale Studien aus dem Bereich der Verhaltens- und Gesichterforschung.

Vor allem das Gesicht, das wesentlich die sexuelle Attraktivität ausmache, könne Hinweise auf die Qualität der Parasitenabwehr geben, sagte der Leiter der Abteilung, Professor Klaus Fischer. Über eine gute Immunabwehr verfügen demnach häufig Frauen mit einem ebenmäßigen Gesicht.

Bei Männern nehme die statistische Häufigkeit zu, wenn sie ein breites Kinn sowie eine breitere untere Gesichtshälfte aufwiesen. Auch ein hoher Testosteronspiegel korreliere mit einem aktiven Immunsystem und einer guten Parasitenabwehr.(APA/red)

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